Katkor zur Gewinnung von Urinproben bei der Katze.


Mit Katkor lassen sich bei der Katze einfach und schmerzlos Urinproben gewinnen. Urinuntersuchungen sind während der letzten Jahre bedeutender geworden.
Zur Feststellung der Ursachen und Therapie des FLUTD ist eine Sedimentuntersuchung notwendig. Bei Urolithiasis soll differenziert werden zwischen Kalziumoxalat- und Struvitkristallen, unter anderem um die richtige Diät zu ermitteln.
Bakterielle Infektionen sind wahrscheinlich, wenn Leukozyten und Bakterien im Sediment gefunden werden. In diesem Fall sind Antibiotika indiziert. Bei Versand von Urinproben in ein Labor für eine bakterielle Untersuchung ergeben sich aufgrund der Transportzeit öfter falsch negative Ergebnisse.

In der Literatur finden sich in letzter Zeit häufiger Veröffentlichungen über das Cushing-Syndrom bei der Katze. Diabetes mellitus kann ein Anzeichen für ein vorliegendes Cushing-Syndrom sein.
Aufschluss darüber soll das Kreatinin-Kortisol-Verhältnis in stressfrei gewonnenem Urin bringen. Hierzu bietet sich die Urinprobengewinnung mithilfe von Katkor in der vertrauten häuslichen Umgebung an, da eine Stresssituation schon in wenigen Minuten die Kortisolkonzentration ansteigen lässt mit dem Risiko eines falsch positiven Ergebnisses.

Auch für die Bestimmung anderer Harnparameter, wie Eiweiß, Glukose oder Ketonkörper, eignen sich mit Katkor gewonnene Harnproben.

Katkor ist eine Katzenstreu, die keine Flüssigkeit absorbiert und so die Harnprobengewinnung einfach macht.
Für Katkor liegen zwei Sicherheitsgutachten vor: eines des BGA (Bundesgesundheitsamtes) und eines der FDA (Food and Drugs Administration). Untersuchungen im Akademischen Krankenhaus in Utrecht (Niederlande) zeigten, dass Katkor keinen Einfluss auf die Werte der Urinparameter hat.


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